Bevölkerungsentwicklung

Der Gemeinderat hat sich im örtlichen Entwicklungskonzept dazu bekannt, die Einwohnerzahl bei 16.000 einzufrieren. Das Konzept ist aus dem Jahr 2005 und es wurde nun eine Evaluierung bezüglich Bevölkerungsentwicklung und Baulandreserven durchgeführt. 

Der Zuzug nach Brunn am Gebirge ist um 1/3 stärker als im Bezirk Mödling.
Quelle: Evaluierung des OEK/DI Herbert Liske

Das Bevölkerungspotential Stand 2006 wurde so eingeschätzt:

  • im nicht konsumierten Bauland können sich ca 2.550 Personen ansiedeln
  • in den Aufschließungszonen ist Potential für ca 900 Personen (inkl. der Glasfabrik die mit 280-350 Bewohnern definiert wird)
  • in Umwidmungszonen (Kloster Liechtensteinstraße, Heeresbekleidungsanstalt, Industriegebiet, Betriebsgebiet) bis 1.800 Personen

Ausgehend von der Bevölkerungszahl von rund 12.100 wurde im Jahr 2006 das Bevölkerungspotential der bestehenden Wohnbaulandflächen insgesamt mit rd. 15.000 Einwohner, unter Berücksichtigung potentieller Umwidmungsbereiche mit ca. 17.000  (inkl. Nebenwohnsitze) angesetzt.

Die aktuelle Bevölkerungszahl 2018 beträgt ca. 14.100 Personen. Ausgehend von dieser Zahl gibt es ein Bevölkerungspotential von rund 16.620 in den derzeit bestehenden Wohnbauflächen., nimmt man die potentiellen Umwidmungsbereiche dazu (wie Teile der Glasfabrik), erreichen wir 18.350 Einwohner.  Weiteres Wachstum würde der Ausbau bestehender Wohngebäude oder deren Abriss mit verdichtetem Wiederaufbau bringen.

Will Brunn seinen Ortscharakter behalten, muss alles versucht werden, um großflächigen und voluminösen Wohnbau zu verhindern.

3 Gedanken zu „Bevölkerungsentwicklung“

  1. Und mehr Industriegebiet, weitere Lagerhallen und LKW-Verkehr, was bei der bestehenden Widmung der Grundstücke sofort die unvermeidbare Alternative zu einem modernen Wohnbauprojekt wäre, das würde den „Ortscharakter“ von Brunn positiv beeinflussen?

    Dieser Argumentation kann wohl kaum jemand folgen, der die derzeitige Flächenwidumg kennt. Diese hat in der Vergangenheit immerhin Industriebetriebe zugelassen, die über Jahrzehnte den Brunner Boden und das Grundwasser vergiftet haben.

    Das wollen manche Vertreter der ÖVP Brunn plötzlich wieder statt Wohnungen? Wessen Interessen sind das? Statt der von den Grundstückseigentümern vorgeschlagenen teilweisen Rückwidmung von Gewerbegebiet in Grünraum, sollen besser direkt im Ortszentrum, noch dichter Verbaut, neue Betriebe angesiedelt werden? All das wäre aufgrund der aktuellen gesetzlichen Regelungen und Widmungen einfach umsetzbar.

    Das würde den Brunnern aber jedenfalls mehr Lärm- und Feinstaubbelastung in den Ort als Wohnungen bringen. Ob das die Anrainer und die Brunner Bevölkerung, die jetzt schon keine Wohnungen für ihren Nachwuchs findet, wirklich wollen?

    Alle Experten sind sich einig: Eine viel bessere Alternative zu neuen Industriebauten und noch mehr Schwerverkehr im Ortszentrum ist das moderne, verkehrsberuhigte Wohnprojekt Glasfabrik. Infos dazu gibt‘s unter http://www.glasfabrikbrunn.at

    Jeder kann sich dort informieren und abseits von Kapriolen der Ortpolitik selbst beurteilen, was den Brunnern und ihrer Lebensqualität mehr bringt: Mehr und leistbare Wohnungen oder wieder mehr Gewerbe-, Industrie und LKW im Ortszentrum?

    1. Wir geben hier nur das Ergebnis der Evaluierung wieder. Ihr Post bezieht sich eigentlich nur auf Ihr Projekt, unser Artikel hat aber nur wenig mit der Glasfabrik zu tun. Aber wie schon bei der Präsentation von den Projektwerbern gesagt: „Wir sind unseren Aktionären verpflichtet“ können wir Ihnen nur Antworten: Wir sind unseren Verordnungen und Gesetzen, sowie den Bürgern verpflichtet.
      Ihre durchsichtige falsche Darstellung der Fakten ist keinen Kommentar wert!

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