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Statement Gerhard Feichter zum Generationenwechsel in der Brunner Volkspartei

Oliver Prosenbauer führt die Volkspartei Brunn am Gebirge
als Spitzenkandidat in die Gemeindewahl 2020

Es freut mich sehr Ihnen mitzuteilen, dass Oliver Prosenbauer bereit ist, die Verantwortung als Spitzenkandidat der Brunner Volkspartei für die Gemeindewahl 2020 zu übernehmen. Es ist mein
ausdrücklicher Wunsch, dass er einen Generationenwechsel einleitet, begonnene Projekte fortführt, aber auch viele neue und frische Ideen ins Gemeindegeschehen einbringt. Die Volkspartei
hat, meinem Vorschlag folgend, Oliver Prosenbauer einstimmig das Vertrauen ausgesprochen.

Für mich ist Verantwortung und Handschlagqualität ein hohes Gut. Gemeindepolitik, wie ich sie sehe und betreibe, fordert einen enormen Zeitaufwand und viel Anwesenheit in Brunn am Gebirge.
Dies lässt sich mit meinen berufen Engagement zukünftig nicht mehr vereinbaren und ich kann daher meinen eigenen Standard des Arbeitseinsatzes für unser Brunn nicht mehr erfüllen.

Daher habe ich mich nach fast drei Perioden im Gemeinderat dazu entschieden, bei der nächsten Wahl nicht mehr zu kandidieren.
Dem Wählerauftrag entsprechend werde ich bis zur Neuwahl des Gemeinderates noch mit vollem Einsatz für Brunn am Gebirge arbeiten und mich für positive Weichenstellungen einsetzten.

Ich wünsche Ihnen im Namen der Volkspartei Brunn am Gebirge einen schönen Sommer!

Ihr Vizebürgermeister

Gerhard Feichter
feichter@unserbrunn.at

Statement Oliver Prosenbauer zum Generationenwechsel in der Brunner Volkspartei

Liebe Brunnerinnen, liebe Brunner!
Brunn am Gebirge ist seit 33 Jahren meine Heimatgemeinde. Ich habe in diesen Jahren erlebt, wie sich unsere Gemeinde in vielen Bereichen verändert hat – positiv als auch negativ. Brunn am Gebirge ist eine schnell wachsende Gemeinde am Stadtrand von Wien, die vor großen Herausforderungen und richtungsweisenden Entscheidungen steht. Um die hohe Lebensqualität auch in Zukunft zu erhalten, braucht es neue, moderne und umsetzbare Konzepte.

Verantwortung übernehmen
Ich habe mich deshalb entschieden, für die Gemeindewahl 2020 als Spitzenkandidat für die Volkspartei Brunn am Gebirge anzutreten.
Politik ist kein einfaches Geschäft, doch ich weiß um die Herausforderungen, die auf mich zukommen. Geprägt durch meinen Großvater, der viele Jahre als Vizebürgermeister in Brunn am Gebirge tätig war, wuchs ich inmitten der Ortspolitik auf, um mich später selbst mehr als 10 Jahre im Brunner Gemeinderat zu engagieren.

Mit neuen Ideen gestalten
Ich gebe mich nicht mit einem “passt eh soweit” zufrieden, sondern möchte Brunn am Gebirge aktiv gestalten und Verantwortung übernehmen. Ich kenne die Wünsche und Ansprüche unserer
Leute und stehe für einen gemeinsamen Erfolg. Mit jugendlichem Elan, der Offenheit für Neues und dem Willen zu gestalten, bringe ich meine Erfahrungen aus vielen Jahren Engagement für Brunn am Gebirge nun an der Spitze der Volkspartei Brunn am Gebirge ein.

Mit Ihnen in Kontakt kommen
Der Sommer ist nicht die richtige Zeit für hitzige Debatten, wohl aber für das ein oder andere Gespräch in der Abendsonne. Ich gehe auf Tour – und möchte Sie kennenlernen. Ich freue mich auf viele persönliche Gespräche mit Ihnen, in denen ich Ihre Anliegen und Wünsche für unsere Heimatgemeinde erfahre.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer und bin gerne jederzeit unter 0699 171 95 087 oder per E-Mail an o.prosenbauer@kabsi.at für Sie erreichbar.

Ihr

Oliver Prosnebauer

Generationswechsel in der Volkspartei Brunn am Gebirge

Oliver Prosenbauer einstimmig zum Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2020 gewählt.

Staffelübergabe – VzBGM übergibt an Oliver Prosenbauer

Die Volkspartei Brunn am Gebirge vollzog bei Ihrer Klausur am 08. Juni 2019 eine Staffelübergabe und einen Generationenwechsel. Einstimmig wählte der Parteivorstand auf Vorschlag von Vizebürgermeister Gerhard Feichter, Oliver Prosenbauer zum Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2020.

Vizebürgermeister Gerhard Feichter dazu: “Es freut mich sehr, dass Oliver Prosenbauer als Spitzenkandidat für die Brunner Volkspartei in den Gemeinderatswahlkampf 2020 geht. Er wird die gute Arbeit und die Projekte der Volkspartei fortsetzen aber auch den Raum schaffen um neue Ideen und Ansätze in die Politik der VP Brunn zu integrieren“.

Oliver Prosenbauer ist kein Unbekannter in Brunn, Geschäftsführer einer Werbe- & Eventagentur, lebt seit seiner Geburt in Brunn am Gebirge und saß bereits ab 2005 als Jugendvertreter im Brunner Gemeinderat. Nach einer berufsbedingten Pause kehrt er nun zurück um die großen Herausforderungen vor denen Brunn am Gebirge aufgrund des starken Wachstums und der damit verbundenen Probleme steht anzugehen.

Oliver Prosenbauer: “Politik ist kein leichtes Geschäft, das hat mir bereits mein Großvater mitgegeben, der sich lange Jahre für Brunn engagiert hat. Es darf aber nicht sein, dass vor Herausforderungen kapituliert wird und nach dem Motto „passt eh soweit“ regiert wird. Ich trete an um Brunn am Gebirge mit und für die Bürgerinnen und Bürger aktiv zu gestalten, Herausforderungen aktiv anzugehen und Lösungen für Probleme zu finden.“

Die Sommermonate sind für Oliver Prosenbauer nicht die Zeit für Wahlkampf und Diskussion, sondern die Zeit um in Ruhe Gespräche über die Zukunft des Orts zu führen. Er wird daher die nächsten Wochen dafür nutzen um im Gespräch mit den Menschen im Ort ihre Fragen, Anliegen und Ideen für Brunn am Gebirge zu besprechen. „Nur gemeinsam und mit den vielen Ideen aller Generationen können wir die Herausforderungen lösen“., so Prosenbauer.

Brunner Spiegel Juni 2019

Die Ausgabe Juni 2019 unserer Gemeindeparteizeitung widmet sich folgenden Themen:

  • Halbwahrheiten über Dritte ausrichten – mehr als schlechter Stil der Brunner SPÖ (Gerhard Feichter)
  • Die ÖVP steht für Vielfalt und Meinungsaustausch – unsere Bünde (Gerhard Feichter)
  • Identität von Brunn wird in unseren Vereinen gelebt (Gerhard Feichter)
  • Vom Abrissobjekt zum Kulturjuwel – Brunner Heimathaus (Gerhard Feichter)
  • 50 Jahre Brunner Heimathaus (Julius Niederreiter)
  • Schutzweg Volksschule, neue Verkehrsregeln (Wolfgang Tringler)
  • Öffentlicher Verkehr leicht gemacht (Wolfgang Tringler)
  • Neues Fahrzeug für Sommer- und Winterdienst für den Wirtschaftshof (Martin Niegl)
  • Messwein für die Pfarre Brunn
  • Dreimal Gold für Weinbau Sulzer
  • Nominierung für NÖ Werbepreis von informativ! aus Brunn
  • Krotenbachwurm (Ilse Szaal)
  • Brunner Wirtschaftsbund hat neuen Vorstand (Oliver Prosenbauer)
  • Datenschutzgesetz macht Informationsweitergabe schwierig (Luise Schuster)
  • Seniorenbund Ausflüge (Luise Schuster)
  • Jazz in Brunn (Wolfgang Tringler)
  • Gratis Eis zum Schulschluss (Brigitte Nemeth)
  • News aus Niederösterreich (Gerhard Feichter)
  • Selbstgespräche (Albert Svec)
  • Brunner Dirndlgwandsonntag – Einladung

Brunner Spiegel Ausgabe Juni download

Brunner Spiegel April 2019

Unsere Ausgabe April 2019 beschäftigt sich mit folgenden Themen:

  • Veränderungen im Gemeinderat
    • Martin Niegl übernimmt das Referat für Wirtschaft und Tourismus
    • Pia Skala ist neu im Gemeinderat
    • Lisl Lichtblau nach 22 Jahren im wohlverdienten Gemeinderatsruhestand
  • Niederösterreichs Kandidaten zur EU Wahl
  • Brunner Vereine sorgen für Kultur und Unterhaltung
  • Team Österreich Tafel in Brunn am Gebirge
  • Ortzentrum wird plakatfrei
  • Straßenbauprogramm 2019
  • Veranstaltungskalender April/Mai 2019
  • Ausflug der JVP auf den Zauberberg
  • Mehr Sauberkeit im Ort
  • Neue Volksschule nicht mehr mit Wahlfreiheit
  • Ausflug zum Narzissenfest
  • Jazz in Brunn

Brunner Spiegel Downloadhttp://www.unserbrunn.at/wp-content/2019/04/Spiegel-April-2019-web.pdf

Spiegel Dezember 2018

Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins beschäftig sich mit:

  • Weiterentwicklung von Brunn am Gebirge (Gerhard Feichter)
  • Kultur als Standortfaktor (Gerhard Feichter)
  • Petition „Glasfabrik“ – Bürger sollen über Projektausrichtung entscheiden (Gerhard Feichter)
  • Brunner Volkspartei sammelt spenden für „Schmetterlingskinder“ und „St.Anna Kinderkrebsforschung“ (Gerhard Feichter)
  • Unterwegs für unsere Nahversorger (Peter Lackner)
  • Was geschieht derzeit am Gelände „Glasfabrik“ (Wolfgang Tringler)
  • Winter: Streu- und Räumungspflicht (Wolfgang Tringler)
  • Teilen Sie mir Ihre Anliegen mit (Mikos Nemeth)
  • Was ist los in Brunn – Veranstaltungskalender (Gerhard Feichter)
  • Weintaufe (Martin Niegl)
  • Reform Rechnungswesen (Stefan Maier)
  • NEU: WEINBauer Harrauer (Sandra Maier)
  • Ausflüge (Maria Luise Schuster)
  • Aktivitäten des Seniorenbundes (Franz Haydn)
  • Miteinander für Niederösterreich (Gerhard Feichter)
  • Selbstgespräche (Albert Svec)
  • Adventmarkt der ÖVP-Frauen (Brigitte Nemeth)

Download Brunner Spiegel Dezember 2018

Bürgerbeteiligung – ein Modell für das Projekt „Brunner Glasfabrik“?

Bei unserer Podiumsdiskussion zum Thema „Direkte Demokratie – ein Modell für Gemeinden?“  hat der Schweizer Rechtsexperte und Fachmann für direkte Demokratie Prof. Wolf Linder die Grundvoraussetzungen für Bürgerbeteiligung klar definiert:

  • Nur sinnvoll bei Ergebnisoffenheit
  • das Verfahren ist mit größter Offenheit mit Blick auf den Teilnehmerkreis, Ziel, Mittel und Zeit zu führen
  • Teilnahme der Bürger vor dem formellen Entscheid des Gemeinderates
  • Ziel: Behörde (Gemeinde) berücksichtig Vorschläge in modifiziertem Projekt –> Konfliktlösung durch Kompromiss

Wir, die Brunner Volkspartei, sehen uns vor allem dem örtlichen Entwicklungskonzept verpflichtet (max 16.000 Einwohner) und die Verkehrsplanung für das Projekt Glasfabrik kann uns nicht überzeugen. Das Gelände ist als Kerngebiet – Aufschließungszone gewidmet. Die Grundeigentümer haben nun ein Projekt entwickelt, dass ihrer Meinung nach bereits mit der Gemeinde abgestimmt ist. Dem ist aber nicht so, es gab Projektpräsentationen, wo man Fragen stellen konnte. 

Wir wollen den Weg der vollen Transparenz gehen und die Bürger bei der Planung einbinden. Folgende Schritte können wir uns vorstellen und werden versuchen, die restlichen Projektpartner davon zu überzeugen:

  • mit den Projektbetreibern die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung ausloten (was dürfen die Bürger entscheiden?)
  • der Bauschuss der Gemeinde und die Bauträger einigen sich auf  mögliche Projekte , z.B.
    • 950 Wohnungen – aktuelle Planung 
    • gemischtes Wohnungsangebot (Haus, Reihenhaus, Wohnblock), damit weniger Wohneinheiten
    • Wohnen und Arbeiten an einem Ort, max. 350 Wohneinheiten
    • ……

Wir danken den Diskutanten (Prof. Wolf Linder, Karl Wilfing, Carmen Jeitler-Cincelli, Christian Böhmer) und den Besuchern für die rege Teilnahme. Wir sehen uns bald wieder bei BRUNN.direkt, den wir wollen Zukunftsentscheidungen in Ihnen gemeinsam treffen!

Christian Böhmer (Kurier Innenpolitik), Gerhard Feichter (Vizebürgermeister Brunn), Carmen Jeitler-Cincelli (Abgeordnete Österr. Nationalrat), Karl Wilfing (Präsident NÖ Landtag), Wolf Linder (Schweizer Verfassungsexperte)

Brunner Spiegel Oktober 2018

Die neue Ausgabe unsere Magazins beschäftigt sich mit folgenden Themen

  • Bevölkerungsentwicklung Brunn – Gerhard Feichter
  • Einladungen Veranstaltungen (Podiumsdiskussion Direkte Demokratie, Wandertag, Törggelen) – Gerhard Feichter
  • Projekt Glasfabrik – ausführliche Auseinandersetzung – Gerhard Feichter
  • Nachtbus von U6 Siebenhirten nach Brunn – Wolfgang Tringler
  • Altstoffsammelinseln in Brunn – Miklos Nemeth
  • Veranstaltungskalender
  • Top 100 Weine – Brunn ist dabei – Martin Niegl
  • Schulstartaktion – Brigitte Nemeth
  • Krotenbachwurm – Ilse Szaal
  • Brunn ist aktiv – Sandra Maier
  • Älter werden in Brunn – Luise Schuster
  • Familienbonus – so profitiert der Bezirk Mödling
  • Selbstgespräche – Albert Svec

Spiegel Oktober 2018 ansehen

BRUNN.direkt – Podiumsdiskussion: Direkte Demokratie am 17.10.2018 im Festsaal Bruno

Direkte Demokratie wird oft als die eleganteste Lösung vieler demokratiepolitischer Entscheidungen ins Spiel gebracht. Doch ist das wirklich so?

Dazu veranstalten wir am 17.10.2018 im Festsaal Bruno eine Podiumsdiskussion mit Experten aus den verschiedenen demokratischen Institutionen.

  • Prof. Wolf Linder (Schweizer Verfassungsexperte)
  • Karl Wilfing (Präsident NÖ Landtag)
  • Carmen Jeitler-Cincelli (Abgeordnete zum Österr. Nationalrat)
  • Christian Böhmer (Tageszeitung Kurier – Innenpolitik)
  • Moderation: Gerhard Feichter (Vizebürgermeister Brunn am Gebirge)

„Wir wollen gemeinsam mit der Brunner Bevölkerung Zukunftsentscheidungen treffen und dafür eine positive Mitmach-Kultur entwickeln!“ definiert VzBGM Gerhard Feichter das Ziel der Veranstaltung. Am konkreten Beispiel Glasfabrik, ein in die Ortsstruktur eingreifendes Großprojekt, wollen wir diskutieren, ob und wie hier direkte Demokratie als Entscheidungsinstrument geeignet ist.

Ablauf:
19:00 Beginn der Veranstaltung (18:00 Einlass)
19:10 -1 9:30 Vortrag Prof. Wolf Linder: „Direkte Demokratie in der Schweiz“
19:30 – 21:00 Offene Diskussion mit den Besuchern zum Thema „Wie kann direkte Demokratie am besten angewandt werden?“

 

Eintritt gratis, Anmeldung erwünscht: veranstaltung@unserbrunn.at (um das Buffet kalkulieren zu können), freie Spende zu Gunsten des Projektes „Lernhaus“
Das Lernhilfeprojekt bietet an 6 Standorten in Österreich kostenlose Unterstützung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 15 Jahren. In Kleingruppen und ohne Druck soll Kindern mit speziellen Übungen und Spielen beim Lernen geholfen werden. Betrieben werden die Lernhäuser von Österreichischen Roten Kreuz. Die Aktion Lernhaus arbeitet mit hauptberuflichen Personal, sowie mit Hilfe von zahlreichen Freiwilligen. Die aktuellen Zahlen finden Sie unter www.kurier.at/lernhaus.

Projekt Glasfabrik – Fakten

Die Projektbetreiber der Glasfabrik gingen in den letzten Tagen mit vielen Behauptungen an die Öffentlichkeit, denen wir kaum folgen können.

Fakten zur Glasfabrik: 

Die letzten Tage sind viele Behauptungen rund um die Glasfabrikgründe an die Öffentlichkeit gekommen. Einerseits hat das Konsortium rund um den Grundeigentümer eine Website online gestellt, andererseits liegen uns die konkreten Ergebnisberichte des sogenannten kooperativen Planungsverfahrens vor. Dass man offensichtlich mit Widerstand aus der Brunner Bevölkerung gerechnet hat zeigt auch das Engagement der PR Berater der Skills Group, die sich unter anderem auf Lobbying, Baukommunikation und Krisenkommunikation spezialisiert haben und im Sinne ihrer Auftraggeber die unterschiedlichsten Medienkanäle bespielen. Insofern ist es umso wichtiger, dass die Fakten auf den Tisch kommen und Transparenz um das Projekt geschaffen wird, abseits der rosaroten Filterung der PR-Berater rund um die Website www.glasfabrikbrunn.at 

Die Informationen auf der genannten Website beziehen sich vor allem auf die erste Phase einer möglichen Bebauung. Zentral beim Ansinnen des Immo-Konsortiums rund um die SPÖ nahe Wiener Städtische ist dabei aber ihr Wunsch, dass die bisherige Flächenwidmung deutlich zu ihren Gunsten geändert wird. Nämlich die Umwidmung von Bauland Betriebsgebiet in Bauland Kerngebiet sowie die Auflösung der aktuell fünf Aufschließungszonen im betreffenden Gebiet.

Ersteres ist aus Sicht eines Grundstückseigentümers nachvollziehbar, da sich dadurch die Flächen mit dem größten Profit verwerten lassen. Die vorgesehene Grünlandwidmung von Teilflächen an den Rändern hat auf die Planung kaum Auswirkung, da hier für am Markt verwertbare Wohnungen so und so ein gewisser Abstand zu den angrenzenden Gewerbebetrieben bzw. zur Kreuzung Wienerstraße gehalten werden müsste. Zudem führt über dieses Gebiet der beworbene Rad-/Fußweg. 

Zweiteres hat vor allem auf die Möglichkeiten der Gemeinde, die folgenden Bebauungsphasen zu beeinflussen, massive Auswirkungen. Defacto wird ein Blankobeschluss erwartet, der dem Immo-Konsortium sowohl die Umsetzung der ersten Bauphase, wie auch aller anderen folgenden Bauprojekte am Grund ermöglicht.  

Projektstruktur und voraussichtliche Zahl der Bewohner:

Wobei eigentlich nicht von mehreren Projekten gesprochen werden kann, da das vorliegende Ergebnis des Planungsverfahrens bereits eine komplette Verbauung vorsieht. Eine erste Phase mit den vom Immo-Konsortium genannten 350 Wohneinheiten und eine zweite Bauphase mit dann insgesamt rund 950 Wohneinheiten. Die Darstellungen durch die PR-Berater des Projekts, sowie die meisten Planungsschätzungen, beziehen sich allesamt nur auf die erste Bauphase. Im genauen Wissen, dass mit der Zustimmung hierzu defacto auch die Zustimmung zur zweiten bereits erfolgt. Interessantes Nebendetail, an dem man sieht, wie unehrlich die von der vom Immo-Konsortium präsentierten Fakten sind, selbst das Verkehrsplanungsbüro geht von durchschnittlich 2,4 bis 3,1 Einwohnern pro Wohneinheit aus. Womit wir bei rd. 950 Wohneinheiten (wobei es auch leicht mehr sein können) bei bis zu 2945 Einwohnern wären. Da beide Seiten nicht über eine Glaskugel verfügen, wer tatsächlich einzieht und wie sich die Familiensituation der zukünftigen Bewohner über die Jahre entwickelt, muss jedenfalls die Infrastruktur für diesen Rahmen ausgelegt werden – es sei denn man will künstliche Engpässe verursachen.

Dass das Projekt darauf ausgelegt ist, zeigt die Bedeutung der beiden geplanten Parkhäuser als Lärmschutzfront gegenüber der Südbahn (entlang der gesamten Länge der geplanten Anlage). Interessantes Nebendetail, bei dieser Form der Lärmschutzplanung wird in keinster Weise darauf Rücksicht genommen, dass die hohen Wände dieser Parkhäuser den Lärm der Südbahn in Richtung Westen (Ortskern und Heeresbekleidungsanstalt) reflektieren würden.

Verkehr:

Die vorliegenden Planungsdokumente enthalten auch eine Verkehrsschätzung allerdings auch hier nur für die erste Bauphase, also für die ersten 350 Wohneinheiten. Also rund ein Drittel des Verkehrs, den man dann mit der zweiten Bauphase erwarten kann. Dabei werden mehrere Zahlen angegeben, wobei die niedrigste genannte Zahl bei rund 2.100 Fahrten zusätzlich pro Tag liegt.

Inklusive „Turn-In Verkehr“ geht das beauftragte Verkehrsplanungsbüro von rund 3.300 Fahrten pro Tag aus. Das an einer der neuralgischsten Stellen Brunns. Wie überlastet der Bereich Wienerstraße/Feldstraße (B12) ist, können die Brunner aktuell jeden Tag selbst mitverfolgen. Es reichen kleine Änderungen im regionalen Verkehrsfluss um die Verkehrssituation in Brunn an den Rand des Kollaps zu bringen. Dabei geht das Verkehrsplanungsbüro von einer geschätzten Hochrechnung (für 2016) auf Basis einer Verkehrszählung aus dem Jahr 2010 aus und nicht von überprüften IST-Werten. Die von den Projektwerbern angegebenen Argumente gehen aus unserer Sicht vollkommen an der Realität des Bezirks Mödling vorbei. Aus unserer Sicht sind die von uns genannten 10.000 Fahrten daher nicht unrealistisch. Aber selbst, wenn die niedrigsten Schätzungen der Verkehrsplaner eintreten, würde das im Vollausbau weit über 6.000 zusätzliche Fahrten pro Tag bedeuten. Bei all dem steht natürlich die Frage im Raum, wer die Planungsstudien in Auftrag gegeben und bezahlt hat. Eine unabhängige Auseinandersetzung mit den langfristigen Folgen eines solchen Projektes liegt aus unserer Sicht jedenfalls nicht vor.

Öffentliche Verkehrsanbindung:

Hier bietet der Planungsbericht abseits des Andenkens der Verschwenkung schon bestehender Buslinien (269er/270er) und Shuttlebus Angebote durch die neue Anlage keine echten Erkenntnisse – es wird nur darauf verwiesen, dass die Nähe zur Schnellbahn sowieso eine hervorragende öffentliche Anbindung schafft (alles weitere sind weitgehend Spekulationen über einen Südbahnausbau, der aber mit dem Projekt an sich nichts zu tun hat). Wirklich konkrete Neuerungen sieht der Bericht nicht vor. Es wird zwar eine Taktverdichtung für die Linien 269/270 angedacht, dies liegt aber nicht in der Macht der Projektplaner. Wobei hier die Frage gestellt werden muss, warum wegen einer Haltestelle der Takt einer den halben Bezirk erschließenden Buslinie geändert werden sollte.

Bebauungsstruktur:

Wer sich die Bilder ansieht, sieht glückliche Menschen vor grün umrandeten Wohnbauten. Solche Werbebroschüren spiegeln nur leider nicht den tatsächlichen Alltag wider. Im Vollausbau mit den knapp 1.000 Wohneinheiten werden wir hier mit einem neuen Ortsteil konfrontiert sein, der von seiner Struktur her eine Antithese zum Rest von Brunn bilden wird. Dass für das Immo-Konsortium das soziale und gesellschaftliche Gefüge von Brunn nicht im Zentrum steht ist klar, aber es liegt uns am Herzen, als Einwohnerinnen und Einwohner. Wir würden mit diesem Projekt einen großen Schritt in Richtung starker Verdichtung machen, weg von einer gemischt verbauten vorstädtischen Struktur hin zu einer dicht verbauten städtischen Struktur, wie man sie im Bezirk Mödling sonst an keiner anderen Stelle findet. Selbst die größte geschlossene Anlage im Bezirk, die Südstadt in Maria Enzersdorf ist weit von der Dichte dieses Projekts entfernt.

Entwicklungskonzept:

Im Jahr 2005 haben wir im Gemeinderat ein Entwicklungskonzept für Brunn am Gebirge mit beschlossen, das ein Wachstum bis maximal 16.000 Einwohner bis 2025 vorsieht. Das ist aus unserer Sicht ein gerade noch erträglicher Wachstumspfad, wobei wir auch davon überzeugt sind, dass Brunn auch über 2025 hinaus nicht mehr weiterwachsen sollte, um die kleinstädtische bis suburbane Struktur zu erhalten (siehe auch unseren Kommentar zum Entwicklungskonzept).

Geht man den Weg, den das SPÖ-nahe Immo-Konsortium einschlagen will, dann würde der Charakter Brunns unweigerlich verloren gehen, dann wäre es in wenigen Jahrzehnten kaum noch von den anonymen Außenzonen Wiens wie z.B. Siebenhirten unterscheidbar.

Wohnungen für Brunnerinnen und Brunner:

Machen wir uns nichts vor, am Ende wird nicht der Bedarf der Brunnerinnen und Brunner darüber entscheiden wie viele Wohnungen dort realisiert werden, sondern die Entwicklung des Immobilienmarktes im Großraum Wien. Am Ende mögen ein paar wenige Wohnungen tatsächlich an junge Brunner vergeben werden, die große Mehrheit wird genauso wie bei anderen Projekten über den freien Wohnungsmarkt einen Käufer oder Mieter finden. Alles andere ist politisches Wunschdenken bzw. ein PR-Gag. Das schüren falscher Hoffnungen ist aus unserer Sicht unredlich und kann nur zu Enttäuschung der Menschen führen.

Wie sollte es aus unserer Sicht weitergehen: 

Es braucht aus unserer Sicht zuerst einmal Transparenz und eine Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in Brunn. Dieses Projekt und auch zukünftige Alternative Projekte haben das Potenzial Brunn nachhaltig zu verändern. Darüber muss man mit den Menschen sprechen, die sich hier ihr Leben aufgebaut haben und die von einer gravierenden Veränderung ihrer Lebensumstände am stärksten betroffen sind. 

Aus unserer Sicht kann es daher nur zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern eine tragfähige Lösung geben. Es braucht ein Verfahren, das kooperativ mit der Bevölkerung stattfindet und nicht mit den Vertretern der Immobilienentwickler und den von ihr beauftragten Planungsbüros und PR-Beratern.

Wir fordern daher:

  • Ein offenes Beteiligungsverfahren für die Brunner Bürgerinnen und Bürger.
  • Eine klare Grenzziehung durch die Gemeindevertretung in Hinblick auf Bebauungsdichte und Bebauungsstruktur sowie für die zusätzliche Verkehrsbelastung.

Unser Fazit als ÖVP Brunn ist daher klar:

1. Das Projekt kann nur als Ganzes betrachtet werden, eine Reduzierung der Diskussion auf die erste Projektphase ist aus unserer Sicht unzulässig.

2. Wir bekennen uns zum lokalen Entwicklungskonzept und seinen Grenzen. 16.000 Einwohner sind genug!

3. Wir wollen hier keinen Präzedenzfall für Brunn, der zu einer schleichenden massiven Nachverdichtung führen kann.

4. Uns ist die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner wichtiger als die Profitoptimierung der beteiligten Immobilienentwickler und des Grundstückseigentümers.

5. Die Bevölkerung muss in den weiteren Prozess durch ein offenes Beteiligungsverfahren eingebunden werden.